CFB Fonds – die Fondsreihe der Commerz Real und ihre Altbestände
CFB Fonds ist die Fondsmarke der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH, einer Gesellschaft des Commerzbank-Konzerns. Sie hat nach eigenen Angaben 181 Fonds aufgelegt. Seit Juli 2013 kommen keine neuen hinzu; die Altbestände verwaltet sie bis heute selbst.
Unter der Marke CFB hat die Commerz Real über zwei Jahrzehnte hinweg geschlossene Fonds für Privatanleger aufgelegt: Bürogebäude, Containerschiffe, LNG-Tanker, Flugzeuge und Solarparks. Wer heute eine solche Beteiligung hält, hat sie in aller Regel über die Commerzbank gezeichnet und steht vor der Frage, was aus dem Fonds geworden ist. Dieser Beitrag ordnet Anbieter, Historie und Fondsreihen ein und zeigt, welche Bestände noch laufen.
Überblick: CFB Fonds auf einen Blick
ANBIETER Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH, Sitz Düsseldorf, gegründet 1993, Teil der Commerz Real Gruppe und damit eine Konzerngesellschaft der Commerzbank AG.
UMFANG Nach Angaben der CFB 181 realisierte Fonds, 14 Milliarden Euro Investitionsvolumen, davon über 6,5 Milliarden Euro Eigenkapital.
ZÄSUR 2013 Fonds, die vor dem 22. Juli 2013 aufgelegt wurden, betreut weiterhin die CFB. Für Neuprodukte erhielt die Commerz Real KVG im März 2014 die BaFin-Erlaubnis.
SEGMENTE Immobilien, Schiffe und erneuerbare Energien. Im Schiffsbereich zählt die CFB 18 abgewickelte und laufende Investitionsvermögen, bei den erneuerbaren Energien sieben.
INSOLVENZEN Nach Angaben der CFB musste bislang kein Schiffsfonds Insolvenz anmelden. Hohe Anlegerverluste gab es dennoch: beim Fonds 168 rund 75 Prozent, beim Fonds 166 nach dem Notverkauf der Schiffe ein noch höherer Anteil.
Inhaltsverzeichnis
- Wer hinter den CFB Fonds steht
- Historie: Von der Commerzbank-Tochter zur Commerz Real
- Die Zäsur von 2013
- Die Schiffsfonds im Einzelnen
- Die vier LNG-Tanker der Reihe und wer sie betreibt
- Die Solarfonds
- Wie ein CFB-Solarfonds sein Geld verdient
- Wie es den Fonds ergangen ist
- Was Anleger heute tun können
- Eine CFB-Beteiligung verkaufen
- Häufige Fragen zu CFB Fonds
- Fazit und Ausblick
Wer hinter den CFB Fonds steht
Die drei Buchstaben stehen für Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH. Sie ist die Gesellschaft innerhalb der Commerz Real Gruppe, die für Konzeption, Vertrieb und Verwaltung unternehmerischer Beteiligungen zuständig ist – genauer: derjenigen, die vor dem 22. Juli 2013 aufgelegt wurden. Ihren Sitz hat sie in Düsseldorf, die Commerz Real Gruppe unterhält Hauptstandorte in Wiesbaden und Düsseldorf.
Über der CFB steht die Commerz Real AG, über dieser die Commerzbank AG. Diese Konzernzugehörigkeit erklärt zwei Merkmale, die CFB-Anleger regelmäßig berichten. Erstens lief der Vertrieb überwiegend über Commerzbank-Filialen und nicht über freie Vermittler. Zweitens hat die Verwaltung der Altfonds Bestand: Die CFB betreut ihre emittierten Fonds bis heute selbst, während bei vielen anderen Emissionshäusern der ursprüngliche Anbieter längst verschwunden oder in eine Servicegesellschaft überführt ist. Wie unterschiedlich das in der Branche gehandhabt wird, zeigt der Beitrag Schiffsfonds-Emissionshäuser.
Nach eigenen Angaben zählt die CFB 181 realisierte Fonds mit einem Investitionsvolumen von 14 Milliarden Euro, davon über 6,5 Milliarden Euro Eigenkapital. Das macht sie zu einem der größten Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland. Die Anlageklassen reichen von Gewerbeimmobilien über Schiffe und Flugzeuge bis zu Solarparks und Windkraft.
Die CFB in Zahlen
Aufgelegtes Investitionsvermögen und Fondszahl je Segment, nach Angaben der Gesellschaft
Quelle: Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH, Angaben auf cfb.commerzreal.com, abgerufen am 28. August 2026. Die Balkenlängen sind nur näherungsweise vergleichbar, weil das Schiffssegment in US-Dollar ausgewiesen wird und die Segmentwerte sich auf Investitionsvermögen, der Gesamtwert auf Investitionsvolumen bezieht.
Historie: Von der Commerzbank-Tochter zur Commerz Real
Die Geschichte verläuft in drei Etappen, und wer einen alten Zeichnungsschein prüft, findet je nach Jahrgang unterschiedliche Firmierungen darauf.
1993 bis 2007: die Gründungsphase. Die Gesellschaft wurde 1993 gegründet und vertrieb unternehmerische Beteiligungen in nahezu allen Fondssegmenten im In- und Ausland. Im Schiffsbereich begann die Commerz Real Gruppe 1998; das Solargeschäft folgte 2005, nach eigener Darstellung deutlich bevor die Energiewende politischer Mainstream wurde.
2007: die Zusammenführung. Die Commerz Real AG entstand aus der Verschmelzung zweier Commerzbank-Töchter, der Commerz Grundbesitz Gruppe und der CommerzLeasing und Immobilien AG. Die Fondsmarke CFB wurde unter dieses Dach gestellt. Zum Leistungsspektrum der neuen Gesellschaft gehörten von da an sowohl der offene Immobilienfonds hausInvest als auch die geschlossenen Beteiligungen.
Ab 2013: die Verwaltungsphase. Mit dem Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuchs endete das klassische Emissionsgeschäft. Neue Produkte laufen seither über die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft, der die BaFin im März 2014 die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb erteilte. Die CFB blieb für die Altbestände zuständig.
Die Zäsur von 2013
Der 22. Juli 2013 ist für CFB-Anleger kein beliebiges Datum. An diesem Tag trat das Kapitalanlagegesetzbuch in Kraft und unterwarf geschlossene Fonds erstmals einer umfassenden Regulierung. Was sie im Einzelnen verlangt und warum seither kaum noch Publikums-Schiffsfonds aufgelegt werden, beschreibt der Abschnitt Wo die Altbestände heute stehen. Die CFB zieht ihre Zuständigkeitsgrenze exakt an diesem Datum entlang – alles davor betreut sie weiter, alles danach läuft über die Commerz Real KVG.
Für die Beurteilung einer Altbeteiligung folgt daraus ein praktischer Punkt: Ein CFB-Fonds mit dreistelliger Nummer ist ein Produkt der alten Welt. Er unterliegt nicht dem KAGB, sondern dem Recht, das bei seiner Auflegung galt, und er trägt die Merkmale seiner Zeit – Weichkosten, Fremdkapitalhebel und bei den Schiffsfonds die Tonnagebesteuerung. Was das im Einzelnen bedeutet, behandelt der Beitrag Geschlossene Schiffsfonds, die steuerliche Seite der Beitrag Tonnagesteuer bei Schiffsfonds. Die heutigen, regulierten Produkte folgen einer anderen Systematik: Sie unterliegen dem Kapitalanlagegesetzbuch und werden als alternative Investmentfonds von einer zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet.
Die Schiffsfonds im Einzelnen
Die Commerz Real Gruppe ist seit 1998 im Schiffssegment aktiv. Nach Angaben der CFB wurden seither 20 Schiffsfonds mit einem Gesamtvolumen von rund 3,3 Milliarden US-Dollar platziert; als abgewickelte und laufende Investitionsvermögen weist die Gesellschaft 18 mit zusammen 2.942,4 Millionen US-Dollar aus. Das aktuelle Portfolio besteht aus Containerschiffen und LNG-Tankern, die nach Darstellung der CFB langfristig an Reedereien wie Maersk, MSC und CMA CGM sowie an internationale Energieunternehmen verchartert sind.
Die folgende Übersicht ordnet die Fondsnummern den Schiffen zu. Zu den einzelnen Fonds entstehen eigene Beiträge; die verlinkten Nummern führen dorthin.
| Fonds | Bezeichnung | Schiff oder Schiffe |
|---|---|---|
| CFB-Fonds 155 | TS „Alexandra“ | LNG-Tanker, Baujahr 2007 |
| CFB-Fonds 156 | TS „Britta“ | LNG-Tanker, Baujahr 2007 |
| CFB-Fonds 157 | TS „Gabriela“ | LNG-Tanker, Baujahr 2008 |
| CFB-Fonds 158 | TS „Julia“ | LNG-Tanker, Baujahr 2008 |
| CFB-Fonds 161 | Schiffsflotten-Fonds 3 | MS „Monaco“ und MS „Martinique“, Vollcontainerschiffe |
| CFB-Fonds 163 | MS „Montpellier“ | Containerschiff |
| CFB-Fonds 167 | Containerriesen der Zukunft 1 | MS „CPO Venezia“ und MS „CPO Trieste“ |
| CFB-Fonds 169 | Containerriesen der Zukunft 2 | MS „CPO Palermo“ |
| CFB-Fonds 171 | Containerriesen der Zukunft 3 | MS „CPO Marseille“ und MS „CPO Ancona“ |
Weitere Schiffsfonds der Reihe, die hier nicht einzeln behandelt werden, sind unter anderem die Nummern 151 bis 153 (MS „Maria Star“, MS „Marlene Star“, MS „Marilyn Star“), 162 (MS „Gabriel Schulte“), 166 und 168 (Twins 1 und Twins 2) sowie 172 (MS „Nedlloyd Juliana“).
Wichtig für die Suche nach Unterlagen: Die Bezeichnung „CFB-Fonds“ mit Nummer ist eine Produktbezeichnung, kein Gesellschaftsname. Im Feststellungsbescheid und in der Korrespondenz mit dem Treuhänder erscheint stattdessen die Firmierung der jeweiligen Kommanditgesellschaft. Sie folgt bei den älteren Schiffsfonds einem festen Muster: ein Kunstname, der Zusatz „Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co.“ und der Schiffsname. Bei den später aufgelegten Fonds 167 und folgende tritt an die Stelle des Kunstnamens der Name der bereedernden Reederei.
| Fonds | Firmierung der Kommanditgesellschaft | Sitz und Register |
|---|---|---|
| CFB-Fonds 155 | NEPTANA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „ALEXANDRA“ KG | Hamburg, HRA 100913 |
| CFB-Fonds 156 | NAUSOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „BRITTA“ KG | Hamburg, HRA 100914 |
| CFB-Fonds 157 | NAURANTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „GABRIELA“ KG | Hamburg |
| CFB-Fonds 158 | NEPTORA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „JULIA“ KG | Hamburg, HRA 100917 |
| CFB-Fonds 161 | NAVITONI Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „MONACO“ KG | Hamburg, HRA 104420 |
| NAVIBOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „MARTINIQUE“ KG | Hamburg, HRA 104418 | |
| CFB-Fonds 163 | NAVITOSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „MONTPELLIER“ KG | Hamburg, HRA 104419 |
| CFB-Fonds 166 | NAUTLUS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD ADRIANA“ KG | – |
| NAURATA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD VALENTINA“ KG | – | |
| CFB-Fonds 167 | Kommanditgesellschaft MS „CPO VENEZIA“ Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, HRA 106517 |
| Kommanditgesellschaft MS „CPO TRIESTE“ Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, HRA 106543 | |
| CFB-Fonds 168 | NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD MARITA“ KG | – |
| NAULUMO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „MAERSK NOTTINGHAM“ KG | – | |
| CFB-Fonds 169 | KG MS CPO PALERMO Offen Reederei GmbH & Co. KG | Hamburg, HRA 106553 |
| CFB-Fonds 171 | Kommanditgesellschaft MS „CPO MARSEILLE“ Reederei Offen GmbH & Co. | Hamburg |
| Kommanditgesellschaft MS „CPO ANCONA“ Reederei Offen GmbH & Co. | Hamburg |
Bei den Fonds 157 und 171 ist keine Registernummer öffentlich belegt, bei den Fonds 166 und 168 weder Sitz noch Registernummer. Maßgeblich ist in diesen Fällen der Handelsregisterauszug, der sich über das gemeinsame Registerportal der Länder abrufen lässt.
Zwei Gruppen sind zu unterscheiden. Die Fonds 155 bis 158 investierten in vier baugleiche Flüssiggastanker, die übrigen in Vollcontainerschiffe. Worin sich beide Schiffstypen im Betrieb und in der Beschäftigung unterscheiden, beschreibt der Beitrag Geschlossene Schiffsfonds.
Ein Beispiel für die Bauweise: Der 2007 aufgelegte CFB-Fonds 161 investierte in die beiden baugleichen Vollcontainerschiffe MS „Monaco“ und MS „Martinique“, gehalten über zwei getrennte Ein-Schiff-Kommanditgesellschaften. Beide Schiffe wurden mehrfach umbenannt und fahren bis heute.
Die vier LNG-Tanker der Reihe und wer sie betreibt
Hinter den Fonds 155 bis 158 stehen vier baugleiche Flüssiggastanker. Die Flottenübersicht der Fachzeitschrift LNG Journal weist sie einzeln aus: Al Ruwais, abgeliefert im November 2007, Al Safliya im Dezember 2007, Duhail im Januar 2008 und Al Ghariya im Februar 2008. Alle vier fassen 210.100 Kubikmeter, stammen von Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering in Südkorea und tragen vier Ladetanks in Membranbauweise nach dem System des Herstellers GTT.
Dass alle vier aus demselben Haus stammen, hat einen praktischen Grund: Bei einer Serie identischer Schiffe lassen sich Besatzungen, Ersatzteile und Wartungspläne über die gesamte Gruppe hinweg vereinheitlichen.
Bei diesen Fonds fallen drei Rollen auseinander, die bei einem klassischen deutschen Schiffsfonds näher beieinanderliegen.
- Eigentümer ist ein Konsortium. Qatargas chartert die Schiffe von Nakilat, wobei sie einem Zusammenschluss aus Nakilat, Pronav und deutschen Beteiligungsgesellschaften gehören. Die CFB-Fonds zählen zu diesen deutschen Beteiligungsgesellschaften.
- Technischer Betreiber ist Pronav Ship Management in Hamburg. Das Unternehmen ist auf Flüssiggastanker spezialisiert und in der Flottenübersicht für alle vier Schiffe als Manager ausgewiesen. Es wurde 2018 von der Schulte Gruppe übernommen.
- Charterer ist Qatargas, der katarische Produzent von Flüssigerdgas.
Wie Flüssiggastanker technisch aufgebaut sind und worin sie sich von Containerschiffen unterscheiden, beschreibt der Abschnitt Welche Schiffstypen in Schiffsfonds stecken.
Die Solarfonds
Neben den Schiffen bildet die Solarsparte den zweiten großen Block der CFB-Altbestände. Den ersten Solarfonds legte die Commerz Real 2005 auf, 2016 folgte ein Windkraftfonds. Heute umfasst das Portfolio nach Angaben der Gesellschaft sechs Solar- und einen Windkraftfonds. Die Solaranlagen kommen nach Angaben der Gesellschaft auf eine potenzielle Gesamtleistung von 375 MWp bei einem Investitionsvolumen von rund 830 Millionen Euro; über alle sieben Fonds hinweg weist die CFB 1.014,6 Millionen Euro aufgelegtes Investitionsvermögen aus.
Fünf dieser Fonds tragen die Bezeichnung Solar-Deutschlandportfolio und sind fortlaufend nummeriert.
- CFB-Fonds 174 – Solar-Deutschlandportfolio I, vier Anlagen mit rund 23,5 MWp
- CFB-Fonds 175 – Solar-Deutschlandportfolio II, fünf Anlagen mit rund 23,4 MWp
- CFB-Fonds 177 – Solar-Deutschlandportfolio III, acht Anlagen mit 67,3 MWp
- CFB-Fonds 179 – Solar-Deutschlandportfolio IV, 23 Anlagen mit rund 122,6 MWp
- CFB-Fonds 180 – Solar-Deutschlandportfolio V, acht Anlagen mit 128,4 MWp in Groß Dölln
Zum Solar-Deutschlandportfolio V gehört unter anderem das Photovoltaikkraftwerk Groß-Dölln in Brandenburg. Solarfonds unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt von Schiffsfonds: Ihre Erträge stammten überwiegend aus der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und waren damit über zwanzig Jahre planbar, während Charterraten sich im Halbjahresrhythmus ändern können. Steuerlich gilt für sie nicht die Tonnagebesteuerung, sondern die regulären Regeln für gewerbliche Einkünfte.
Auch bei den Solarfonds ist der Produktname nicht der Gesellschaftsname. Die fünf Gesellschaften folgen einem eigenen Muster mit der Vorsilbe HAJO und haben ihren Sitz sämtlich in Düsseldorf:
| Fonds | Portfolio | Firmierung der Kommanditgesellschaft |
|---|---|---|
| CFB-Fonds 174 | Solar-Deutschlandportfolio I | HAJOBURGA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Solarkraftwerke KG |
| CFB-Fonds 175 | Solar-Deutschlandportfolio II | HAJOSOLA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Solarkraftwerke KG |
| CFB-Fonds 177 | Solar-Deutschlandportfolio III | HAJOSINTA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Solarkraftwerke KG |
| CFB-Fonds 179 | Solar-Deutschlandportfolio IV | HAJOLUCA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Solarkraftwerke KG |
| CFB-Fonds 180 | Solar-Deutschlandportfolio V | HAJOTARA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Solarkraftwerke KG |
Wie ein CFB-Solarfonds sein Geld verdient
Ein Solarfonds verdient sein Geld anders als die meisten anderen geschlossenen Beteiligungen: Seine Einnahmen stehen von Beginn an fest. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtete die Netzbetreiber, den Strom aus Solaranlagen abzunehmen und zu einem gesetzlich festgelegten Satz zu vergüten. Dieser Satz wird bei Inbetriebnahme fixiert und ändert sich danach nicht mehr; gezahlt wird er 20 Jahre lang, gerechnet ab der Inbetriebnahme. Wie hoch er ausfiel, hängt am Jahr des Netzanschlusses und unterscheidet die fünf Fonds der Reihe voneinander.
Mittelbare Beteiligung. Anleger der Solarfonds halten die Anlagen nicht unmittelbar. Die jeweilige Fondsgesellschaft ist an Objektgesellschaften beteiligt, denen die einzelnen Kraftwerke gehören. Das ist bei Solarfonds die übliche Konstruktion und hat einen praktischen Grund: Jede Anlage hat eigene Grundstücksverträge, einen eigenen Netzanschluss und einen eigenen Vergütungsanspruch.
Das Risiko liegt damit nicht im Preis, sondern in der Menge und in der Technik. Wie viel eine Anlage einbringt, hängt von der Sonneneinstrahlung des jeweiligen Jahres ab, von der Verfügbarkeit der Wechselrichter und davon, wie stark die Module über die Jahre an Leistung verlieren. Ein Ausfall im Wechselrichter kostet Ertrag, den kein garantierter Vergütungssatz zurückholt.
Das Ende der Förderung ist der Punkt, an dem sich für alle Fonds der Reihe entscheidet, was von der Beteiligung übrig bleibt. Läuft die gesetzliche Vergütung aus, muss der Strom am Markt verkauft werden, zu Preisen deutlich unter dem alten Satz. Zugleich sind die Anlagen dann rund zwanzig Jahre alt: Die Module haben an Leistung verloren, Wechselrichter sind in der Regel längst einmal getauscht worden, und größere Instandsetzungen stehen an. Maßgeblich ist, was die Anlagen und die Flächen zu diesem Zeitpunkt noch wert sind.
Hinzu kommt der Rückbau. Freiflächenanlagen stehen auf gepachteten Grundstücken, und die Pachtverträge sehen üblicherweise vor, dass die Fläche am Ende geräumt zurückgegeben wird. Ob dafür Rückstellungen gebildet wurden, steht im Geschäftsbericht der jeweiligen Gesellschaft.
Steuerlich gelten für Solarfonds die allgemeinen Regeln für gewerbliche Einkünfte, die der Beitrag Besteuerung geschlossener Fonds beschreibt; die Tonnagebesteuerung der Schiffsfonds gilt für sie nicht. Wurden Ausschüttungen geleistet, die nicht durch Gewinne gedeckt waren, kann die Kommanditistenhaftung nach § 172 Abs. 4 HGB wieder aufleben; die strukturellen Risiken geschlossener Beteiligungen sind am Beispiel der Immobilienfonds im Beitrag Risiken geschlossener Immobilienfonds dargestellt.
Wie es den Fonds ergangen ist
Zur Frage, wie sich die CFB-Schiffsfonds entwickelt haben, gibt es zwei Darstellungen. Beide sind belegbar, und sie messen Verschiedenes.
Die Darstellung der CFB: Die Gesellschaft verweist auf eine sicherheitsorientierte Investmentstrategie mit überwiegend langfristigen Charterverträgen und hält fest, dass bislang kein Schiffsfonds Insolvenz anmelden musste. Gemessen an der Branche ist das bemerkenswert, denn in der Schifffahrtskrise gerieten zahlreiche Ein-Schiff-Gesellschaften anderer Anbieter in die Insolvenz.
Was die Aussage nicht bedeutet: Keine Insolvenz heißt nicht, dass die Anleger ihr Kapital behalten haben. Zwei Fonds der Reihe zeigen das deutlich.
Beim CFB-Fonds 168 (Twins 2) wurden beide Schiffe verkauft – die MS „Nedlloyd Marita“ Ende 2014, die MS „Maersk Nottingham“ Anfang 2016. Die Kredite konnten aus den Erlösen vollständig abgelöst und Teilauszahlungen an die Anleger geleistet werden. Der Fonds wurde anschließend liquidiert. Für die Anleger blieb ein Verlust von rund 75 Prozent. Genau das ist der Unterschied: Die Gesellschaft wurde geordnet abgewickelt statt insolvent – das Ergebnis für den Anleger blieb trotzdem negativ.
Beim CFB-Fonds 166 (Twins 1) wurde die Insolvenz nur knapp vermieden. Ende Dezember 2016 lud die Fondsgeschäftsführung die Anleger zur Abstimmung über den Verkauf beider Schiffe; ohne Verkauf hätte die Liquiditätslage in die Insolvenz geführt. Die Schiffe gingen für einen Bruchteil des Einkaufspreises weg, und den Anlegern blieb der weit überwiegende Teil ihres Kapitals nicht erhalten. Erschwerend kam hinzu, dass beide Schiffe nicht neu waren, sondern aus dem aufgelösten Vorgängerfonds CFB 146 stammten und überteuert eingekauft wurden, ohne dass Prospekt oder Beratung darauf hinwiesen.
Zu diesem Fonds liegt auch ein rechtskräftiges Urteil vor. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verurteilte die Commerzbank am 27. September 2017 zur Rückabwicklung einer Beteiligung, weil sie einen Anleger nicht ordnungsgemäß über ihre Vergütung aufgeklärt hatte: Mitgeteilt war ein Agio von fünf Prozent, tatsächlich flossen weitere sieben Prozent Rückvergütung aus dem Beteiligungskapital. Weitere Gerichte entschieden in vergleichbaren Fällen ähnlich.
Auch außerhalb des Schiffssegments gab es kritische Verläufe. Der Immobilienfonds CFB 130 mit der Deutschen Börse als Ankermieter war 2012 überschuldet, nachdem der Mieter ausgezogen war. Die Commerz Real übernahm Objekt und Verbindlichkeiten, um die Insolvenz abzuwenden; für die rund 2.500 Anleger blieb ein Verlust von etwa 60 Prozent. Die Flugzeugfonds CFB 176 und 178 mit zwei Airbus A319 gerieten 2017 durch die Insolvenz von Air Berlin unter Druck.
Was daraus folgt: Die Insolvenzquote ist für die Bewertung einer einzelnen Beteiligung die falsche Kennzahl. Eine Gesellschaft kann jahrelang fortbestehen, ohne auszuschütten, und am Ende deutlich weniger einbringen als eingezahlt wurde. Maßgeblich sind der Zustand des Objekts, die laufende Charter, die Restvaluta des Fremdkapitals und die Liquidität der einzelnen Gesellschaft. Die allgemeine Verlustbilanz der Anlageklasse ordnet der Beitrag Geschlossene Fonds Skandale ein, die strukturellen Risiken geschlossener Beteiligungen zeigt am Beispiel der Immobilienfonds der Beitrag Risiken geschlossener Immobilienfonds.
Was Anleger heute tun können
Wer eine CFB-Beteiligung hält, hat dieselben drei Wege wie bei jedem geschlossenen Fonds: halten, kündigen oder verkaufen. Welcher davon offensteht, entscheidet der Gesellschaftsvertrag; die drei Wege im Vergleich stehen im Abschnitt Welche Optionen ein Anleger hat.
Ein Vorteil gegenüber vielen anderen Altbeständen: Die Investorenbetreuung existiert noch und ist erreichbar. Geschäftsberichte, Ausschüttungsabrechnungen und Steuermitteilungen lassen sich anfordern, ohne erst den Rechtsnachfolger eines untergegangenen Emissionshauses ermitteln zu müssen. Wer verkaufen will, braucht ohnehin diese Unterlagen; der Ablauf steht im Beitrag Schiffsbeteiligung verkaufen, die fondsübergreifende Fassung im Beitrag Geschlossene Fonds am Zweitmarkt verkaufen.
Vier Punkte gehören vor jede Entscheidung geklärt, unabhängig davon, ob es sich um einen Schiffs- oder einen Solarfonds handelt:
- Zustand der Gesellschaft. Fährt das Schiff, läuft die Anlage, gibt es eine laufende Charter oder Einspeisevergütung, und bis wann?
- Fremdkapital. Wie hoch ist die Restvaluta, in welcher Währung, und wie ist der Tilgungsstand?
- Steuerliche Lage. Bei Schiffsfonds: Besteht noch ein festgestellter Unterschiedsbetrag aus einem Wechsel in die Tonnagebesteuerung? Bei Solarfonds gelten die allgemeinen Regeln, die der Beitrag Besteuerung geschlossener Fonds beschreibt.
- Rückforderungsrisiko. Wurden Ausschüttungen geleistet, die nicht durch Gewinne gedeckt waren? Dann kann die Kommanditistenhaftung wieder aufleben, wie im Abschnitt Risiken, die auch heute noch wirken beschrieben.
Bei geerbten Beteiligungen kommt der Erbnachweis hinzu; der Ablauf ist fondsübergreifend gleich und am Beispiel der Immobilienfonds im Beitrag Erbschaft geschlossener Immobilienfonds beschrieben.
Eine CFB-Beteiligung verkaufen
Anteile an einem geschlossenen Fonds können nicht an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden. Das eingesetzte Kapital bleibt gebunden, bis das Objekt verwertet und die Gesellschaft abgewickelt ist. Wann das geschieht, ist im Voraus nicht bestimmbar: Prospektierte Laufzeiten sind Planannahmen und wurden bei geschlossenen Fonds vielfach überschritten. Ein Ausstieg vorher setzt voraus, dass sich ein Erwerber findet.
Die Übertragung erfolgt durch Abtretung des Kommanditanteils an der jeweiligen Fondsgesellschaft, in der Regel mit Wirkung zum Ende eines Quartals. Sie bedarf der Zustimmung der Geschäftsführung oder des Treuhänders und wird anschließend im Register vollzogen. Welche Nachweise dafür erforderlich sind und an welchen Punkten Übertragungen in der Praxis scheitern, ist im Beitrag Schiffsbeteiligung verkaufen dargestellt.
Für den Verkauf Ihrer Beteiligung erreichen Sie mich unter fonds@em-strategy.com.
Häufige Fragen zu CFB Fonds
Wofür steht die Abkürzung CFB?
Für Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH. Sie gehört zur Commerz Real Gruppe, die wiederum eine Konzerngesellschaft der Commerzbank AG ist. Die Gesellschaft wurde 1993 gegründet, hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist innerhalb der Gruppe für Konzeption, Vertrieb und Verwaltung der vor dem 22. Juli 2013 aufgelegten unternehmerischen Beteiligungen zuständig.
Gibt es noch neue CFB Fonds?
Nein. Die CFB betreut ausschließlich Fonds, die vor dem 22. Juli 2013 aufgelegt wurden, dem Tag des Inkrafttretens des Kapitalanlagegesetzbuchs. Neue Produkte der Commerz Real laufen über die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft, der die BaFin im März 2014 die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb erteilte. Nach eigenen Angaben hat die CFB 181 Fonds realisiert.
Welche CFB Schiffsfonds gibt es?
Zu den bekanntesten zählen die Fonds 155 bis 158 mit den LNG-Tankern TS „Alexandra“, „Britta“, „Gabriela“ und „Julia“, der Schiffsflotten-Fonds 3 unter der Nummer 161, der Fonds 163 mit der MS „Montpellier“ sowie die Reihe „Containerriesen der Zukunft“ mit den Nummern 167, 169 und 171. Hinzu kommen unter anderem die Nummern 151 bis 153, 162, 166, 168 und 172. Die CFB weist insgesamt 18 abgewickelte und laufende Investitionsvermögen im Schiffssegment aus.
Wie heißen die Fondsgesellschaften der CFB-Schiffsfonds im Handelsregister?
Nicht „CFB-Fonds“ mit Nummer, das ist nur die Produktbezeichnung. Im Handelsregister firmieren die Gesellschaften nach dem Muster Kunstname plus „Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co.“ plus Schiffsname. Beispiele: NEPTANA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „ALEXANDRA“ KG für den Fonds 155, NAUSOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „BRITTA“ KG für den Fonds 156, NAURANTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „GABRIELA“ KG für den Fonds 157, NEPTORA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „JULIA“ KG für den Fonds 158 sowie NAVITONI und NAVIBOLA für die beiden Schiffe des Fonds 161.
Sind CFB Schiffsfonds insolvent gegangen?
Die CFB gibt an, bislang habe kein Schiffsfonds Insolvenz anmelden müssen. Das sagt jedoch nichts über das Ergebnis für Anleger. Der CFB-Fonds 168 wurde nach dem Verkauf beider Schiffe liquidiert, für die Anleger blieb ein Verlust von rund 75 Prozent. Beim CFB-Fonds 166 wurde die Insolvenz Anfang 2017 durch den Verkauf der Schiffe abgewendet, ebenfalls mit hohem Kapitalverlust. Eine Gesellschaft kann also geordnet abgewickelt werden und trotzdem einen hohen Verlust hinterlassen.
Was sind die CFB Solarfonds?
Fünf davon tragen die Bezeichnung Solar-Deutschlandportfolio I bis V und laufen unter den Nummern 174, 175, 177, 179 und 180. Der erste Solarfonds der Commerz Real stammt von 2005, ein Windkraftfonds kam 2016 hinzu. Das Portfolio umfasst nach Angaben der Gesellschaft sechs Solar- und einen Windkraftfonds mit einer potenziellen Gesamtleistung der Solaranlagen von 375 MWp.
Gab es Gerichtsurteile gegen die Commerzbank wegen CFB Fonds?
Ja. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verurteilte die Commerzbank am 27. September 2017 rechtskräftig zur Rückabwicklung einer Beteiligung am CFB-Fonds 166. Der Anleger war über die Vergütung der Bank nicht ordnungsgemäß aufgeklärt worden: Mitgeteilt war ein Agio von fünf Prozent, tatsächlich flossen weitere sieben Prozent Rückvergütung aus dem Beteiligungskapital. Auch andere Gerichte urteilten in vergleichbaren Fällen in diese Richtung. Ob im Einzelfall Ansprüche bestehen und ob sie bereits verjährt sind, prüft ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.
Wie erreiche ich die CFB als Anleger?
Über die Investorenbetreuung der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft in Düsseldorf. Dort lassen sich Geschäftsberichte, Ausschüttungsabrechnungen und Steuermitteilungen anfordern. Das ist ein praktischer Vorteil gegenüber Altbeständen anderer Anbieter, bei denen zunächst der Rechtsnachfolger eines nicht mehr existierenden Emissionshauses ermittelt werden muss.
Fazit und Ausblick
Die CFB ist unter den Initiatoren geschlossener Fonds ein Sonderfall. Sie gehört zu einem Bankkonzern, sie hat ihr Emissionsgeschäft geordnet beendet statt es abzuwickeln, und sie verwaltet ihre Altbestände bis heute selbst. Für Anleger bedeutet das vor allem eines: Informationen sind beschaffbar. Das ist bei Beteiligungen aus den Jahren vor 2013 keine Selbstverständlichkeit.
Die vielzitierte Bilanz ohne Insolvenz hält der Prüfung stand, taugt aber nicht als Qualitätsurteil. Wo Schiffe weit unter Einkaufspreis verkauft wurden und der überwiegende Teil des Kapitals verloren ging, ist der geordnete Ablauf ein Verfahrensmerkmal, kein wirtschaftliches Ergebnis. Er hat allerdings eine reale Folge für Anleger: Ohne Insolvenzverfahren gibt es keinen Insolvenzverwalter, der erhaltene Ausschüttungen zurückfordert.
An der Bewertung der einzelnen Beteiligung ändert das nichts. Ein LNG-Tanker in langfristiger Charter und ein Vollcontainerschiff aus dem Jahrgang 2007 sind zwei völlig verschiedene Sachverhalte, auch wenn beide dieselbe Fondsmarke tragen. Wer eine CFB-Beteiligung bewerten oder verkaufen will, kommt an den vier Fragen nicht vorbei: Was macht das Objekt, wie hoch ist das Fremdkapital, was steht steuerlich offen, und droht eine Rückforderung. Die Antworten stehen in den Fondsunterlagen, nicht im Namen des Anbieters.
CFB-Beteiligung am Zweitmarkt verkaufen
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Jetzt Anfrage sendenWichtiger Hinweis & Haftungsausschluss: Ich übernehme keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen in diesem Text. Angaben zu Fonds und Anbietern beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, insbesondere Selbstauskünften der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH, und können sich geändert haben. Der Beitrag basiert auf journalistischer Recherche und dient ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Er stellt ausdrücklich keine Finanzberatung, Anlageempfehlung oder Vermittlung von Finanzinstrumenten dar. Jede Investitionsentscheidung und jede daraus resultierende Maßnahme erfolgt auf alleinige Verantwortung und Risiko des Lesers.

