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Conti-Gruppe – Schiffsfonds aus München, Übernahme 2017 und Bestandsfonds

Die kurze Antwort

Die Conti-Gruppe ist ein 1970 in München gegründetes Emissionshaus für Schiffsfonds, vor allem mit Container- und Massengutschiffen. Seit März 2017 gehört sie zur Hamburger Reederei Claus-Peter Offen. Die Fondsgesellschaften nehmen Anteile nicht zurück, verkauft werden sie am Zweitmarkt.

Überblick: Die Conti-Gruppe auf einen Blick

GRÜNDUNG 1970 in München, Conti-Reederei als Kerngesellschaft seit 1979

FONDS 95 Publikums-Schiffsfonds bis Ende 2010, insgesamt 155 finanzierte Schiffe einschließlich Privatplatzierungen

STRUKTUR je Fonds eine Kommanditgesellschaft, im Firmennamen meist Nummer und Schiff, z. B. CONTI 155. Container Schifffahrts-GmbH & Co. KG MS „CONTI JUPITER“

SCHIFFE zunächst fast nur Containerschiffe, später auch Massengutfrachter und Produktentanker

ÜBERNAHME März 2017 durch die Reederei Claus-Peter Offen, Hamburg

VERWALTUNG CONTI Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, eingetragen beim Amtsgericht Hamburg unter HRA 122956

Die Conti-Gruppe von 1970 bis 2017

Die Conti-Gruppe legte über mehr als vier Jahrzehnte Schiffsfonds für Privatanleger auf. Gegründet wurde die Unternehmensgruppe 1970 in München, ihre Kerngesellschaft, die Conti-Reederei, entstand 1979. An der Spitze der Holding stand seit 1972 Dr. Fritz Müller. Neben den Schiffsfonds brachte die Gruppe zwischen 1991 und 1995 auch vier Immobilienfonds auf den Markt.

Bis Ende 2010 hatte Conti 95 Publikums-Schiffsfonds aufgelegt. Mit den späteren Fonds und den Privatplatzierungen kam die Gruppe auf 155 finanzierte Schiffe und ein Investitionsvolumen von rund 6,83 Milliarden Euro. Das Eigenkapital dafür stammte überwiegend von Privatanlegern, die nach Angaben der Conti seit 1970 rund 2,7 Milliarden Euro bei Conti investierten.

Die Gruppe bereederte ihre Schiffe nicht allein. 2010 hielt Conti 45 Prozent an der NSB Reederei in Buxtehude, einem der Bereederer der Conti-Containerschiffe. Anfang 2013 legten Conti und die Norddeutsche Vermögen die Vermarktung ihrer Containerflotten zusammen, und Conti übernahm 50 Prozent an H. Schuldt Shipbrokers.

Die Conti-Gruppe in Zahlen
Merkmal Angabe
Gegründet1970, München
Conti-Reedereigegründet 1979
Publikums-Schiffsfonds95 bis Ende 2010
Finanzierte Schiffe155, einschließlich Privatplatzierungen
Investitionsvolumenrund 6,83 Milliarden Euro
Eigenkapital der Anlegerrund 2,7 Milliarden Euro seit 1970
Durch Schiffsverkauf beendete Fonds50 bis Ende 2014
Immobilienfondsvier, aufgelegt 1991 bis 1995
ÜbernahmeMärz 2017 durch die Reederei Claus-Peter Offen

Stand der Angaben: Leistungsbilanzen der Jahre 2010 bis 2014 und Juni 2015.

Wie die Conti-Fonds aufgebaut sind

Jede Conti-Fondsgesellschaft trägt das Schiff, das sie finanziert hat, im Firmennamen. Die Gesellschaften sind Kommanditgesellschaften mit einer GmbH als persönlich haftender Gesellschafterin, und die Anleger sind als Kommanditisten beteiligt. Am Firmennamen lässt sich das Emissionshaus hinter einem Schiffsfonds erkennen, und bei Conti folgt er einem festen Muster: „CONTI“, in der Regel eine laufende Nummer, bei Containerschiffen der Zusatz „Container“, bei Massengutfrachtern „Bulker“, am Ende das Schiff. Ältere Gesellschaften schreiben noch „Schiffahrts“ mit zwei f, jüngere „Schifffahrts“.

Beispiele für Conti-Fondsgesellschaften
Gesellschaft Schiffstyp
CONTI 11. Container Schiffahrts-GmbH & Co. KG MS „MSC FLAMINIA“Containerschiff
CONTI 25. Container Schiffahrts-GmbH & Co. KG MS „CONTI EVEREST“Containerschiff
Conti 56. Container Schifffahrts-GmbH & Co. KG MS „CONTI ARABELLA“Containerschiff
CONTI 153. Container Schifffahrts-GmbH & Co. KG MS „CONTI CORDOBA“Containerschiff
CONTI 155. Container Schifffahrts-GmbH & Co. KG MS „CONTI JUPITER“Containerschiff
Conti 169. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS „CONTI PYRIT“Massengutfrachter
CONTI 173. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS „CONTI ALEXANDRIT“Massengutfrachter
Conti Croce Schiffahrts-GmbH & Co. KG MS „Conti Fremantle“Containerschiff

Wie ein solcher Fonds finanziert war, zeigt das Beteiligungsangebot für den Massengutfrachter MS „Conti Achat“ aus dem Jahr 2010. Zur Emission war eine Gesamtinvestition von rund 34 Millionen Euro geplant, die mit rund 14 Millionen Euro Eigenkapital der Anleger und einem Schiffshypothekendarlehen von rund 19 Millionen Euro finanziert werden sollte. Vorgesehen war eine Charter an eine koreanische Reederei über zwölf Jahre, danach sollte das Schiff in einem Pool der Conti fahren. Den Vertrieb übernahm die Münchner Vertriebsgesellschaft Conti Corona.

Gut die Hälfte des Kapitals sollte damit von der Bank kommen. Bei einem so finanzierten Schiffsfonds werden Zinsen und Tilgung aus den Chartereinnahmen bedient; fällt der Charterer aus oder bleibt die Anschlussbeschäftigung unter Plan, gehen die Zahlungen an die Bank den Auszahlungen an die Anleger vor.

Von Containerschiffen zu Bulkern und Tankern

Bis Mitte der 2000er Jahre bestand die Conti-Flotte fast nur aus Containerschiffen. Im Oktober 2006 fuhren 70 Schiffe für die Gruppe, bis Ende 2006 sollten es 80 werden. Ein Jahr später waren es 78 Schiffe, davon 73 Containerschiffe, und Conti stieg mit Neubaubestellungen in die Segmente Massengut und Tanker ein. Zu den größeren Containerschiffen jener Jahre gehörte eine Serie von acht Schiffen der Samsung-Werft, die 2005 und 2006 für Conti gebaut und von der Reederei Evergreen eingesetzt wurden.

Die Bulker-Bestellungen fielen in die Zeit kurz vor dem Einbruch der Frachtmärkte. Bis Mitte 2008 hatte Conti 34 Massengutfrachter in China bestellt, für 24 davon wurde die Ablieferung auf Wunsch der Charterer verschoben. Ab Februar 2010 kamen die ersten Bulker-Fonds wie MS „Conti Selenit“ auf den Markt, und noch 2014 orderte die Conti Reederei acht weitere Massengutfrachter bei der Werft Jiangsu Hantong. Bei der Übernahme 2017 bestand die Flotte aus 30 Containerschiffen, 29 Massengutfrachtern und acht Produktentankern.

Die Containerschiffe der Samsung-Serie wurden 2005 und 2006 gebaut, die „MSC Flaminia“ bereits 2001. Mit jedem Jahr steigen bei solchen Schiffen die Kosten für Wartung, Klassenerneuerung und die Anpassung an neue Umweltvorschriften, während der Wiederverkaufswert sinkt. Für eine Beteiligung an einem älteren Schiff bestimmt deshalb vor allem der erzielbare Verkaufs- oder Schrottpreis, was am Ende an die Anleger zurückfließt.

Die Schifffahrtskrise in den Conti-Fonds

Ab Herbst 2008 hielten viele Conti-Fonds nach Angaben der Gruppe ihre Auszahlungen zurück oder kürzten sie. Die Charterraten fielen, Conti senkte Raten und verlängerte dafür Charterverträge, und ein großer Teil der Flotte fuhr in Pools. Ende 2009 waren 45 Prozent der fahrenden Flotte schuldenfrei, die übrigen Schiffe trugen noch Darlehen.

2010 leistete die Hälfte der Fonds keine Auszahlungen, 21 von 68 auswertbaren Gesellschaften schrieben Verluste, 30 Fonds hatten eine negative Liquiditätsreserve, und in drei Fällen musste die Tilgung mit den Banken neu vereinbart werden. Im Januar 2011 suchte die koreanische Reederei Korea Line Gläubigerschutz. Sie war Charterer der Bulker „Conti Saphir“ und „Conti Selenit“; den Vertrieb des Fonds MS „Conti Peridot“, dessen Schiff ebenfalls an Korea Line gehen sollte, stoppte Conti daraufhin.

Ende 2014 lagen die 52 noch laufenden Fonds kumuliert bei rund 71,9 Prozent der geplanten Auszahlungen. Zugleich waren 50 Fonds durch den Verkauf ihres Schiffes aufgelöst, nach Angaben der Conti 46 davon mit einem Gesamtgewinn für die Anleger. Das Analysehaus DFI bewertete die Leistungsbilanz 2014 mit 5,5 von sechs Sternen und lobte vor allem den Soll-Ist-Vergleich für jedes einzelne Schiff.

Bis Ende 2014 war kein Conti-Fonds insolvent geworden. 2016 kam es dann beim Amtsgericht Lüneburg zu einem Insolvenzverfahren über die Fondsgesellschaft des Bulkers MS „Conti Alexandrit“; die Gesellschaft befindet sich seit September 2016 in Liquidation.

Am 14. Juli 2012 brach auf dem Conti-Containerschiff „MSC Flaminia“ mitten im Atlantik ein Feuer aus, bei dem drei Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Das Schiff wurde nach Wilhelmshaven geschleppt und dort geräumt. Ein Gericht in New York sah die Verantwortung 2018 beim Hersteller und beim Tankcontainer-Betreiber einer Chemikalienladung; Conti und der Charterer MSC wurden entlastet.

Übernahme durch Claus-Peter Offen und Umzug nach Hamburg

Im März 2017 übernahm die Hamburger Reederei Claus-Peter Offen die Conti-Gruppe vollständig. In den Jahren davor hatte Conti keine neuen Fonds mehr aufgelegt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft, die die Gruppe 2013 dafür gegründet hatte, erhielt im Juni 2015 die Erlaubnis der BaFin; der erste Publikums-AIF war zunächst für Ende 2015 angekündigt und wurde dann auf das erste Halbjahr 2016 verschoben.

Mit der Übernahme erwarb Offen alle Anteile der Conti-Gruppe und die qualifizierte Mehrheit an der Bremer Bereederungsgesellschaft, die die Conti-Bulker technisch betreute. Verkäufer waren die Münchner Gesellschafter, einen Kaufpreis nannten die Beteiligten nicht. Conti blieb als eigenständiges Unternehmen bestehen, und die Offen-Gruppe kam nach der Transaktion auf 169 Schiffe.

Ab 2018 verlegten Holding, Verwaltungsgesellschaft und viele Fondsgesellschaften ihren Sitz von München nach Hamburg. Die Fondsgesellschaften sind dort unter neuen Nummern eingetragen, die CONTI 155. Container Schifffahrts-GmbH & Co. KG MS „CONTI JUPITER“ zum Beispiel beim Amtsgericht Hamburg unter HRA 123366. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft wurde 2017 in Conti Investments GmbH & Co. KG umbenannt und im Dezember 2020 gelöscht. Die Gruppe tritt als CONTI Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz an der Bleichenbrücke in Hamburg auf.

Nach der Übernahme wurden weitere Schiffe verkauft. Bis April 2021 trennte sich Conti auch von ihren Post-Panamax-Bulkern; die „Topas“ ging an Harren Bulkers, die Schwesterschiffe „Turmalin“ und „Tuerkis“ an Oldendorff. Der Verkauf der Conti betraf damit zwei Ebenen: die Gruppe als Unternehmen und viele Schiffe der einzelnen Fonds.

Die einzelnen Conti-Fonds

Zu mehreren Conti-Fonds gibt es eigene Beiträge mit Schiff, Gesellschaft und Verkauf der Beteiligung. Sie behandeln Gesellschaften für ein einzelnes Schiff ebenso wie die Conti Beteiligungsfonds, die sich an mehreren Schiffsgesellschaften beteiligen.

Conti-Fonds: Was Anleger dazu wissen sollten

Für die eigene Beteiligung zählt die einzelne Fondsgesellschaft, nicht die Conti-Gruppe. Jede Gesellschaft hält ihr eigenes Schiff und ihre eigenen Darlehen. Wie es ihr geht, hängt vom Alter des Schiffes, von seiner Beschäftigung und davon ab, ob es bereits verkauft wurde.

  • Der richtige Name. Feststellungsbescheide und Schreiben der Verwaltung nennen die vollständige Gesellschaft mit Nummer und Schiff. Conti-Schiffe fuhren oft unter Charternamen wie „MSC Flaminia“, die mit der Conti-Bezeichnung nichts zu tun haben.
  • Das neue Register. Nach dem Umzug nach Hamburg tragen die Gesellschaften eine neue Registernummer beim Amtsgericht Hamburg; Unterlagen aus der Münchner Zeit nennen noch die alte.
  • Die Phase des Fonds. Ist das Schiff verkauft, wird die Gesellschaft liquidiert, und die Beteiligung endet mit der Schlussverteilung.

Hat ein Fonds Auszahlungen geleistet, die nicht durch Gewinne gedeckt waren, kann die Haftung des Kommanditisten nach § 172 Abs. 4 HGB bis zur Höhe der eingetragenen Haftsumme wieder aufleben. Wurde die Fondsgesellschaft nach der Tonnagesteuer nach § 5a EStG besteuert, kann beim Verkauf der Beteiligung oder des Schiffes ein Unterschiedsbetrag zu versteuern sein.

Eine Conti-Beteiligung verkaufen

Eine Rückgabe an die Fondsgesellschaft ist nicht vorgesehen, ein Verkauf am Zweitmarkt dagegen schon. Der Kommanditanteil wird durch einen Kaufvertrag abgetreten, und wirksam wird die Übertragung erst, wenn die Gesellschaft zugestimmt hat. Der Stichtag der Übertragung richtet sich nach dem Gesellschaftsvertrag des jeweiligen Fonds. Bei einer direkten Beteiligung wird der Wechsel des Kommanditisten zusätzlich im Handelsregister eingetragen.

Der Preis einer Schiffsbeteiligung hängt vor allem vom Alter und Zustand des Schiffes, von seiner Beschäftigung, den Restschulden und den Verkaufsplänen der Gesellschaft ab. Einen Börsenkurs gibt es nicht, der Preis wird am Zweitmarkt für geschlossene Fonds zwischen Käufer und Verkäufer vereinbart. Auch Erben können eine geerbte Conti-Beteiligung verkaufen, sobald sie sich gegenüber der Gesellschaft als Rechtsnachfolger ausgewiesen haben.

Häufige Fragen zur Conti-Gruppe

Wer steht hinter den Conti-Schiffsfonds?

Hinter den Conti-Schiffsfonds steht die 1970 in München gegründete Conti-Gruppe mit der Conti-Reederei als Kerngesellschaft. Sie legte vor allem Fonds mit Containerschiffen und Massengutfrachtern auf, zur Flotte gehörten auch Produktentanker. Seit 2017 gehört die Gruppe zur Hamburger Reederei Claus-Peter Offen und wird von der CONTI Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG in Hamburg geführt.

Wurde die Conti Reederei verkauft?

Ja, die Conti Reederei wurde verkauft: Im März 2017 übernahm die Hamburger Reederei Claus-Peter Offen sämtliche Anteile der Conti-Gruppe von den Münchner Gesellschaftern. Conti besteht als eigenständiges Unternehmen innerhalb der Offen-Gruppe fort. Verkauft wurde die Unternehmensgruppe; die Anleger blieben Kommanditisten ihrer Fondsgesellschaften.

Wo sitzen die Conti-Fondsgesellschaften?

Die Conti-Fondsgesellschaften wurden ursprünglich beim Amtsgericht München eingetragen. Ab 2018 verlegten viele von ihnen ihren Sitz nach Hamburg und erhielten dort eine neue HRA-Nummer. Andere, etwa die Gesellschaft des Bulkers MS „Conti Alexandrit“, blieben in München eingetragen.

Gab es Insolvenzen bei Conti-Fonds?

Bei den Conti-Fonds blieb eine Insolvenz lange aus, bis Ende 2014 war keine Fondsgesellschaft betroffen. 2016 kam es beim Amtsgericht Lüneburg zu einem Insolvenzverfahren über die Fondsgesellschaft des Massengutfrachters MS „Conti Alexandrit“. Viele andere Conti-Fonds endeten regulär mit dem Verkauf ihres Schiffes und der Liquidation der Gesellschaft.

Lässt sich eine Conti-Schiffsbeteiligung verkaufen?

Ja, eine Conti-Schiffsbeteiligung lässt sich am Zweitmarkt verkaufen, solange die Fondsgesellschaft besteht. Die Gesellschaft selbst kauft keine Anteile zurück. Käufer und Verkäufer schließen einen Abtretungsvertrag, die Gesellschaft stimmt der Übertragung zu, und bei direkter Beteiligung wird der neue Kommanditist im Handelsregister eingetragen.

Was passiert mit einer Conti-Beteiligung im Erbfall?

Bei einer Conti-Beteiligung gehen die Anteile an der jeweiligen Schifffahrtsgesellschaft mit dem Tod des Anlegers auf die Erben über. Die Gesellschaft verlangt dafür in der Regel einen Erbnachweis, etwa einen Erbschein oder ein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll. Danach können die Erben die Beteiligung behalten oder am Zweitmarkt verkaufen.

Fazit zur Conti-Gruppe

Die Conti-Gruppe hat über Jahrzehnte Fondsgesellschaften für einzelne Container- und Massengutschiffe aufgelegt, deren laufende Fonds in der Schifffahrtskrise deutlich unter Plan blieben. Mit der Übernahme durch die Offen-Gruppe zogen Verwaltung und Gesellschaften nach Hamburg, viele Schiffe wurden verkauft. Ob Anleger eine verbliebene Beteiligung halten oder veräußern, hängt vor allem von Alter, Beschäftigung und Verkaufsplänen des einzelnen Schiffes ab.

Conti-Schiffsbeteiligung am Zweitmarkt verkaufen

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Eduard Meider – Investor für geschlossene Fonds am Zweitmarkt

Über den Autor

Eduard Meider

Investor und Unternehmensberater mit Schwerpunkt auf den Zweitmarkt für geschlossene Fonds/AIFs, insbesondere in den Assetklassen Immobilien und Schiffe.

Nach seinem Studium zum Master of Science in Internationaler Finanzwirtschaft an der HWR Berlin blickt er auf über 10 Jahre berufliche Investmenterfahrung zurück, unter anderem als Investment- und Fondsmanager für ein Family Office und dessen Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Schwerpunkt auf geschlossene Immobilienfonds. Zuvor durchlief er Stationen in der Wirtschaftsprüfung bei PwC und im Venture Capital bei der KLINGEL-Gruppe.

Zudem ist er Autor international erschienener Fachbücher, unter anderem „Decentralized Finance für Einsteiger“ sowie „Financial Innovation and Value Creation“ bei Springer.

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